Ein stotternder Prophet, ein beschwipster Engel und ganz viel Halleluja

SchülerInnen der 6C und 7B als würdige Rezipienten eines neuen Oratoriums im Rahmen von „Wien Modern“

Konzerthörer

 

Gruppe im Foyer

Die Wiener Philharmoniker luden Schulklassen zur Voraufführung eines sehr anspruchsvollen brandaktuellen Oratoriums von Peter Eötvös ein. Dieses vertont in Texten des kürzlich verstorbenen Péter Esterházy unsere weltweit politisch sehr besorgniserregende Situation, unter anderem werden in einer Szene auch die Flugzeuganschläge auf das World Trade Center grotesk thematisiert, Hallelujas aus verschiedenen Bereichen der Musikgeschichte durch den ungarischen Rundfunkchor eingestreut und sympathische Statements und Kommentare von zwei Solisten (einem Propheten und einer Mezzosopran-Engelin) gegeben. Eindrucksvoller Erzähler bei der Aufführung im großen Saal des Wiener Konzerthauses war Peter Simonischek.

mit Johann Strauß

Der Komponist, der selbst dirigierte, beantwortete die Fragen, die die 6C zu dem im Unterricht vorbereiteten Werk formuliert hatte. Er bot klingende Lösungen an zu den für ihn vier zentralen Fragen des menschlichen Seins: Wer sind wir? Wo sind wir? Was wollen wir? Worüber schweigen wir?

Mag. Ulrike Gärber

im gr. Saal

 

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